Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Wenn Magen und Darm ihre Aufgabe nicht mehr so wahrnehmen können, wie dies von der Natur vorgesehen ist, bleibt bei schwer Erkrankten nur die künstliche Nährstoffzufuhr. Bei der parenteralen Ernährung erfolgt die Behandlung, indem eine Nährlösung als Infusion verabreicht wird. Meist geschieht dies über einen Venenkatheter. Die nötigen Vitamine, Mineralien, Aminosäuren, Spurenelemente landen also direkt in der Blutbahn. Damit umgeht die Ernährungstherapie Magen und Darm: Der Begriff „parenteral“, übersetzbar mit „am Darm vorbei“, spielt auf diese Umgehung des Verdauungssystems an. Weil die Behandlung vergleichsweise aufwändig ist und Funktionen von Magen und Darm generell so weit wie möglich erhalten bleiben sollen, sind alternative Ernährungstherapien immer dann vorzuziehen, wenn sie noch möglich sind. Je nach Ernährungszustand und Alter sowie Art der Krankheit ist aber manchmal die parenterale Ernährung unvermeidbar und lebensrettend. Es gibt zwei Formen der parenteralen Ernährung:
Wer wegen Krankheit, Verletzung oder nach einer Operation seine Nahrung nicht mehr auf natürlichem Weg aufnehmen kann, wird mit enteraler oder parenteraler Ernährung vor Nährstoffmangel geschützt. Die enterale Ernährung umgeht dabei die Nahrungsaufnahme über den Mund. Sie ist also geeignet für Menschen, die zwar nicht essen oder schlucken können, deren Magen-Darm-Trakt aber noch funktioniert. Die parenterale Ernährung umgeht sowohl den Mund-Rachen-Raum als auch den Verdauungsapparat, wenn in beiden Bereichen Störungen vorliegen. Die Nährstoffe werden direkt per Infusion in die Blutbahn geleitet. Die hochkonzentrierte Lösung enthält alle Nährstoffe, die der Körper des Erkrankten benötigt. Ist die parenterale Ernährung über längere Zeit nötig, wird meist in einer Vollnarkose ein Port gelegt. Für die kurzfristige Behandlung kann die Lösung auch über einen peripheren Venenkatheter verabreicht werden.
Eine Reihe von Gründen kann dazu führen, dass ein Patient parenterale Ernährung benötigt. Häufig sind dies
Auch Krebs kann eine Indikation sein: Menschen, die in Behandlung mit Chemotherapie oder Strahlentherapie sind, benötigen manchmal Unterstützung durch dieses Verfahren.
Oberstes Ziel der parenteralen Ernährung ist es, das Körpergewicht zu halten, Mangelernährung zu vermeiden und die Körperfunktionen des Patienten zu erhalten. Um diese Ziele zu erreichen, werden entweder fertige Nährstofflösungen oder eine individuelle Mischung verabreicht. Die Lösung enthält:
Das Verfahren nutzt Katheter und Port-Systeme, um die Nährstoffe zu verabreichen. Hier kann es zu Fehlern kommen, die meisten Risiken beruhen darauf. So kann ein Katheter falsch gelegt werden, die Lösung in das Gewebe um die Vene herum gelangen anstatt in die Blutbahn hinein. Keime können Entzündungen verursachen. Der Katheter kann verstopfen, ausgelöst durch Thrombosen, also Blutgerinnsel. Auch bei der Zusammensetzung der Nährlösung ist Fachwissen gefragt. So kann es bei falsch berechneter Menge zu einer Verschiebung der Blutsalze, also einer Elektrolyt-Entgleisung, kommen. Auch Überzuckerung kann Folge einer falsch berechneten Menge sein. Genau wie eine Mangelernährung ist auch eine Überernährung, also ein Zuviel von bestimmten Nährstoffen, gefährlich und muss vermieden werden.
Grundsätzlich ist eine parenterale Ernährung nur dann angezeigt, wenn keine Alternative möglich ist. Wenn zum Beispiel die Nährstoffe per enteraler Ernährung aufgenommen werden können, wird diese immer vorgezogen. Weitere Gegenanzeigen können Entgleisungen des Stoffwechsels sein. Ethische Gründe können ebenfalls gegen die Ernährungstherapie sprechen: nämlich dann, wenn Patienten diese Behandlung ablehnen.
Bei Menschen, die zu Hause gepflegt werden, kann die Ernährungstherapie auch zu Hause durchgeführt werden. Dazu ist ein ambulanter Pflegedienst oder ein entsprechend geschulter, pflegender Angehöriger nötig. Wegen der Risiken ist der sichere Umgang mit der Berechnung und Verabreichung der Nährlösung besonders wichtig: Fachpersonal schult Angehörige zum Verfahren, zur Berechnung der Menge der Nährlösung, zu Hygienemassnahmen und dazu, den Ernährungszustand und die allgemeine Entwicklung zu beobachten.
Essen ist ein Erlebnis für alle Sinne und beeinflusst massgeblich deine Gesundheit. Der Weg zum Traumgewicht erweist sich manchmal jedoch als ein steiniger Pfad, der viele Hindernisse bereithält. Von einer veganen Ernährung erhoffen sich viele Menschen gesunde Lebensmittel und leckere neue Rezepte. Aber kann Veganismus auch beim Abnehmen helfen? Wir gehen den häufigsten Fragen und Antworten rund um veganes Abnehmen auf den Grund!
Als Adipositas wird ein starkes Übergewicht bezeichnet. Ob du an dieser chronischen Stoffwechselerkrankung leidest, kannst du gut erkennen, wenn du deinen Body Mass Index ausrechnest. Ist er höher als 30, leidest du an einer Fettleibigkeit und solltest versuchen, einige Pfunde loszuwerden. Zu viele Fettansammlungen im Körper sehen nicht nur unschön aus, sie belasten auch deine inneren Organe und können zahlreiche Folgeerkrankungen mit sich bringen. Tipp: Schaffst du es nicht aus eigenen Stücken abzunehmen, nimm einfach die Hilfe einer Ernährungsberatung in Anspruch.
Gesunde Menschen nehmen über die Nahrung für gewöhnlich ausreichend Eisen zu sich. Bist du Vegetarier oder Veganer oder ernährst dich mangelhaft, kann es allerdings zu einem Eisendefizit kommen. Auch Frauen mit starken Regelblutungen, Schwangere und stillende Frauen haben einen erhöhten Eisenbedarf. Dann gilt es, diesen über die Nahrung oder Nahrungsergänzungsmittel auszugleichen. Lebensmittel mit viel Eisen dienen dann als nützliche Eisenquelle.
Du verbringst deinen Urlaub gerne in südlichen Gefilden und bevorzugst Länder wie Italien oder Griechenland? Dann hast du sicher auch schon die landestypische Küche kennengelernt. Fangfrischer Fisch, Obst, Gemüse und hochwertiges Olivenöl stehen hier täglich auf dem Speiseplan. Der Vorteil: Diese Gerichte sind nicht nur lecker, sondern auch gesund. Diese Vorzüge macht sich die Mittelmeerdiät zunutze. Möchtest du sie ausprobieren, leistest du einen wichtigen Beitrag zu einem gesunden Körper und wirst ganz nebenbei noch überflüssige Kilos los.
Ganz viele Kilos abnehmen – in wenigen Wochen und am besten dauerhaft: Damit werben zahlreiche Unternehmen, Zeitschriften sowie Diät- und Fitness-Blogs. Es ist schliesslich der Traum vieler Menschen, die sich in ihrem Körper unwohl fühlen oder gesundheitlich unter den überflüssigen Pfunden leiden. Schnelles Abnehmen funktioniert kurzfristig. Es birgt jedoch einige Gefahren für die Gesundheit. Dennoch wünschen sich Betroffene praktische Fettkiller-Tipps, die die Kilos purzeln lassen und die Fettverbrennung ankurbeln. Wir zeigen dir, wie schnelles Abnehmen auch auf gesunde Weise funktioniert und wie du dein Gewicht im Alltag hältst.
Es ist der Wunsch zahlreicher Menschen: langfristiges und gesundes Abnehmen! Aber wie funktioniert es tatsächlich, welche Diät kommt in Frage, wie viel Sport ist gesund und werden die Mahlzeiten ab sofort nur noch aus Gemüse bestehen? Auf unserem Vergleichsportal klären wir dich über die wichtigsten Fragen auf und zeigen dir, wie die Kilos mit einer Ernährungsumstellung dauerhaft und gesund purzeln!