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Wie es der Name bereits vermuten lässt, ist Reis das Hauptnahrungsmittel während der Reisdiät. Er bildet die Grundlage, wird natürlich aber noch durch andere Nahrungsmittel ergänzt. Fett hingegen wird dem Körper nur in sehr geringen Mengen zugeführt. Diese Tatsache in Verbindung mit der sehr geringen Kalorienzufuhr von maximal 1.200 Kalorien am Tag sorgt dafür, dass ein schneller Gewichtsverlust erreicht wird. Während der ersten Woche darfst du sogar nur 800 Kalorien am Tag zu dir nehmen; diese Menge wird dann kontinuierlich gesteigert. Die Reisdiät wurde ursprünglich von einem Arzt zur Behandlung von Bluthochdruck entwickelt.
Die Reisdiät zählt zu den Monodiäten. Das bedeutet, dass der Speiseplan bis auf einige wenige Ausnahmen fast nur aus einem Nahrungsmittel, dem Reis, besteht. Damit dein Speiseplan nicht zu langweilig wird, bereite dir statt gekochtem Reis einfach einen Reisdrink als Alternative zu. Vor allem in der ersten Woche merkst du schnell Erfolge, doch dann ist es auch besonders schwierig, die Diät durchzuhalten. Kopfschmerzen und Übelkeit sind während dieser Zeit keine Seltenheit. Diesen Nachteilen der Reisdiät stehen folgende Vorteile gegenüber:
Sowohl die Fett- als auch die Kalorienzufuhr sind bei der Reisdiät drastisch eingeschränkt. Zudem soll die vermehrte Aufnahme von Reis dazu führen, dass überschüssiges Wasser aus dem Körper geschwemmt wird. Dieser Effekt ist besonders beim braunen Reis zu beobachten. Eine Reisdiät ist also verlockend, da man schon zu Beginn der Diät deutliche Abnehmerfolge erzielen kann. Die Schwierigkeit ist allerdings, das erzielte Gewicht möglichst lange zu halten.
Drei Kilogramm in vier Tagen abnehmen: Das verspricht die Reisdiät. Tatsächlich wirst du schon in den ersten Tagen deutlich abnehmen. Dieser Abnehmerfolg beruht aber nur darauf, dass vermehrt Wasser aus deinem Körper geschwemmt wird und ist daher nicht von langer Dauer. Wichtig ist zudem die richtige Reissorte. Normaler weisser Reis wird dir kaum zum Abnehmen verhelfen, denn er ist mit 240 Kalorien pro Portion eine Kalorienbombe. Vitamine und Mineralien sind in ihm kaum vorhanden. Zudem lässt er den Blutzuckerspiegel ansteigen. Sehr viel besser und gesünder sind dagegen Vollkorn- und Wildreis. In diesen Reissorten sind wertvolle Inhaltsstoffe wie Eisen, Zink, Magnesium, Phosphor und Vitamin B6 enthalten.
Verfechter der Reisdiät empfehlen, am Tag drei Portionen Reis à 60 Gramm zu sich zu nehmen. Dieser kann mit Zutaten wie einem geraspelten Apfel oder Apfelmus ergänzt werden. Auch Salate und Gemüse sind in der ersten Woche der Diät erlaubt. Ab der zweiten Woche darfst du dann auch zu Obst greifen; Fisch und Fleisch hingegen sind Lebensmittel, die du erst nach drei Wochen wieder zu dir nehmen kannst. Salz, Zucker und Fett sind während der Reisdiät absolut tabu. Der Speiseplan während der Reisdiät ist also eher eintönig. Die Gefahr, dass dich der Heisshunger überfällt, ist gross.
Auf zu viel Salz sollte während der Reisdiät verzichtet werden. Würze stattdessen deine Speisen mit frischen Kräutern wie
Für deine Gesundheit ist die Reisdiät auf jeden Fall besser als zahlreiche andere Radikaldiäten. Dennoch bestehen auch hier Nachteile. Die Mahlzeiten bestehen fast ausschliesslich aus Kohlenhydraten. Die Gefahr einer Unterversorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen ist also gegeben. Besser ist eine gesunde Ernährungsumstellung, bei der deinem Körper sowohl Kohlenhydrate und Eiweiss als auch gesunde Fette und Zucker zugeführt werden. Zwar wirst du dann nicht so schnell abnehmen, aber die abwechslungsreiche Ernährung mit möglichst vielen frischen Zutaten ist für deinen Körper am besten.
Wie bei den meisten Diäten ist es auch bei der Reisdiät wichtig, dass du ausreichend Wasser oder ungesüsste Kräutertees zu dir nimmst. Auf zuckerhaltige Limonaden solltest du dagegen verzichten. Experten sehen einige Nachteile bei der Reisdiät. So kann es zum Beispiel sein, dass deine Muskeln sich abbauen, da du deinem Körper nicht ausreichend Eiweiss zuführst. Zudem kann das in Reis enthaltene Arsen bestimmte Krankheiten wie Krebs begünstigen. Gesundheitsexperten empfehlen daher, die Reisdiät nicht über einen längeren Zeitraum durchzuführen und sich wenn möglich für eine moderate Variante zu entscheiden.
Bei einem Grossteil der Menschen, die ihr Gewicht reduzieren möchten, endet dieses Vorhaben nicht selten in Frust. Vor allem einseitige Diäten können stressen – insbesondere dann, wenn sich die Zahl auf der Waage nicht ändert. Nicht selten wird hierfür der sogenannte Hungerstoffwechsel verantwortlich gemacht. Doch was genau versteht man eigentlich unter einem Hungerstoffwechsel und kann er wirklich den Erfolg beim Abnehmen blockieren? Diese und weitere Fragen beantworten wir dir im folgenden Artikel.
Sowohl ein Mangel als auch ein Überschuss an Kalium ist für deinen Körper schädlich. Aus diesem Grund solltest du darauf achten, ihm zwar ausreichend Mengen des Mineralstoffs zuzuführen, es aber auch nicht zu übertreiben. Kalium ist für zahlreiche Vorgänge im menschlichen Körper wichtig. Eine besondere Bedeutung hat der Stoff für die Muskeln und Nerven. Er spielt aber auch für den Wasserhaushalt eine entscheidende Rolle. Achte daher auf kaliumhaltige Lebensmittel, um den Kaliumgehalt in deinem Körper konstant zu halten.
Gesunde Menschen nehmen über die Nahrung für gewöhnlich ausreichend Eisen zu sich. Bist du Vegetarier oder Veganer oder ernährst dich mangelhaft, kann es allerdings zu einem Eisendefizit kommen. Auch Frauen mit starken Regelblutungen, Schwangere und stillende Frauen haben einen erhöhten Eisenbedarf. Dann gilt es, diesen über die Nahrung oder Nahrungsergänzungsmittel auszugleichen. Lebensmittel mit viel Eisen dienen dann als nützliche Eisenquelle.
Tee, am besten in ungesüsster Form, ist ein gesundes Getränk und im Rahmen einer Diät hervorragend geeignet. Ähnlich wie Mineralwasser hat Tee keine Kalorien und zudem einige positive Wirkungen auf den Körper. Es gibt sogar bestimmte Teesorten, die die Fettverbrennung ankurbeln und Heisshunger augenblicklich bremsen können. Zum Abnehmen ist Tee also wunderbar geeignet. Wichtig ist dabei nur, dass du ihn ohne Zucker oder andere kalorienhaltige Süssungsmittel zu dir nimmst.
Gesunde Ernährung, die trotzdem lecker schmeckt, Foodwaste vermeidet und die Umwelt schont: Wie das gelingt, ist Thema zahlloser Ratgeber, Blogs, Kurse und auch Studien. Wer sich bei seinen Essgewohnheiten nicht nur am Kalorienbedarf orientieren, sondern dem Körper auch alle nötigen Nährstoffe zuführen möchte, dem bietet die Schweizer Lebensmittelpyramide eine gute Hilfe. Wir schauen uns die wichtigsten Fragen rund um dieses wissenschaftlich basierte Ernährungsmodell einmal näher an.
Glukose, Fruktose, Saccharose und Milchzucker – bei den Zuckerverbindungen ist es manchmal schon eine echte Herausforderung, den Überblick zu behalten. Eine häufig auftretende Zuckerart ist die sogenannte Galactose. In diesem Artikel erfährst du, wie die Galactose aufgebaut ist und wie sie sich auf den Organismus und die Zellen auswirkt. Dazu beantworten wir alle wichtigen Fragen rund um das Thema Galactose.